Nagellack: Beerenfarben für den Herbst von Ciaté, O.P.I & Co.

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Das satte Rosa der Himbeeren, das Tiefviolett der Brombeeren, das Burgunderrot der Johannisbeeren, das intensive Rot der Hagebutten, das dunkle Blaurot der Holunderbeeren, das kräftige Lila der Heidelbeeren… die  Natur liefert uns im Moment faszinierende Töne, die den Herbst auffrischen. Diese breite Farbpalette erobert in der Herbst-/Wintersaison 2013 aber nicht nur in der Mode die Laufstege, sondern setzt sich vor allem auch bei den Nagellacken durch.

Die neuen Nagellackfarben versprechen ein herbstliches Feuerwerk an irrisierenden und intensiven Nuancen zu werden und passen sich herrlich an die kuscheligen Pullis und mädchenhaft fließenden Kleider der Saison an. Mit den betörenden Lacken von Faby, O.P.I, Ciaté oder Deborah Lippmann lässt sich ein sinnlicher Herbstlook für unsere Nägel kreieren, der nicht nur im Blätterwald für Begeisterung sorgt. Hallo Herbst!

Die Herbstkollektion 2011 von H&M

Beim Anschauen des H&M Lookbooks für den Herbst 2011 - Model ist übrigens Karlie Kloss -  habe ich mir das erste Mal die Frage gestellt: Wann ist endlich Herbst?

Die Sachen sind so toll, ich liebe die neuen Herbstfarben und besonders die eleganten Abendkleider hätte ich lieber heute als morgen im Schrank. Auch der tolle Parka hat es mir angetan, aber für den ist es im Moment wohl wirklich noch zu warm (wobei - heute könnte man ihn hier durchaus gebrauchen). Von den grellen Farben verabschiedet sich das Schwedische Unternehmen im Herbst, stattdessen setzen die Designer auf warme Rosttöne, Beige, Camel und Schwarz. Lediglich in den Prints dürfen die Farben noch knallen, allerdings nicht mehr so grell wie im Sommer.

Der knielange Rock, der camelfarbene Wollmantel und die Marlenehose scheint sich dann in der kommenden Herbstsaison endgültig durchzusetzen, für alle von euch die ihren H&M Liebling für die neue Herbstkollektion schon jetzt küren wollen gibt es hier die Bilder vom Lookbook:

Quelle: h&m

Top 8 Haremshosen

Vor einigen Jahren haben die Haremshosen bereits versucht sich in unsere Sommergarderobe einzuschleichen. Damals ist der Versuch kläglich gescheitert, lediglich in Kopenhagen und Amsterdam habe ich ein paar mutige Fashionistas in den tiefschrittigen Beinkleidern gesichtet.

Im letzten Sommer allerdings war es dann soweit. Die Haremshose aus der H&M Festival Collection war rucki zucki ausverkauft, und auch die anderen Brands die mutig genug waren wieder eine Haremshose mit in die Kollektion zu nehmen wurden belohnt. Deutschland hat sich also weiterentwickelt, und so finden wir die Haremshosen in diesem Sommer wirklich überall. Die meisten von ihnen sind bedruckt, entweder im Batik-Look, mit ethnischem Ikat Prints oder in Animal-Optiken. Mein diesjähriger Favorit unter meinen Top 8 ist die dunkelblaue Haremshose mit weißem Blümchenprint von Mango…





Beige trifft Knallfarbe

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Knallige Farben sind für diesen Sommer absolut angesagt, und sogar Neons haben jetzt ihre Berechtigung. Neu und spannend sehen fluorisierendes Orange, Rot und Pink aus wenn sie mit pudrigen Nudes kombiniert werden. Das nimmt die Härte und bringt einen wirklich neuen Look der frisch, sommerlich und nach guter Laune aussieht. Also: Kleiderschrank auf, Nudes, Orange, Rot und Pink rausholen und neu mixen! Meine Favoriten: Die Seidenshorts von Topshop, das Kleid in orange von Mango und die Stilettos von Buffalo…



Meine Lieblingsoutfits der Fashionweek Berlin

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Mein Besuch der Fashionweek Berlin liegt jetzt fast eine Woche zurück und nach mehrfacher Durchsicht all meiner Fotos und sämtlicher Kollektionen fühle ich mich nun im Stande meine persönlichen Favoriten der Fashionweek zu küren. Natürlich stammen einige meiner Favoriten aus meinen Lieblingskollektionen von Dawid Tomaszewski, Dimitri, Marcel Ostertag, Schumacher und Mongrels in Common. Aber auch die schwedische Newcomerin Ida Sjöstedt hat es in meine Hitlist geschafft. (weiterlesen…)

Norwegerprints bei Pull & Bear und D&G

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Bildquelle: PicApp / Pull & Bear
Ich bin soeben von meinem verlängerten Barcelona Wochenende zurückgekehrt und habe mir dort natürlich auch die neue Herbstkollektion von Pull & Bear angeschaut. Spontan musste ich an die Catwalk-Präsentation von D&G auf der letzten Fashionweek denken, und natürlich daran dass ich damals schon stark gemutmaßt habe dass diese Kollektion auch Zara und Co. gefallen haben dürfte und wir in diesem Winter überall Schneesterne, Rentiere und andere nordische Muster sehen werden. Und was soll ich sagen - bei Pull & Bear hat sich meine Prognose schonmal bestätigt. Kleider, Westen, Schals und Strickjacken mit feinen Norwegermustern. Ansonsten war die Kollektion bei Pull & Bear sehr floral geprägt, die Farben waren schon sehr herbstlich in Senf-, Ocker- und Burgundtönen. Ein weiteres Thema waren maskulin geprägte Outfits im britischen Gentleman-Stil mit vielen Karos, Tweeds und Kord. Hier dominierten dunkle Grüntöne, tiefes Petrolblau und dunkles Orange. Natürlich war die komplette Kollektion sehr jung und lässig, teilweise etwas naiv, vor allem aber stark vintage-lastig. Schade eigentlich dass es von Pull & Bear in Deutschland weder einen Shop noch einen Onlineshop gibt, denn die Kollektion gefällt mir deutlich besser als die von Bershka und Stradivarius. Mehr Bilder hier (weiterlesen…)

Holiday-Look: Bauchfrei

Vor gut einem Jahr habe ich mich bereits zum Thema Bauchfrei-Look geäußert - und das nicht gerade positiv. Jetzt muß ich gestehen, dass mir die Bauchfrei-Outfits der Copenhagen-Fashionweek durchaus gefallen. Allerdings liegt das vor allem daran, dass es typische Holiday-Outfits sind - und im Urlaub finde ich Bauchfrei durchaus passend. Jeder, der mir also im nächsten Sommer am Strand mit knappem Top entgegenkommt braucht keine Angst zu haben von mir ausgebuht zu werden (solange er den Winter über ausreichend Bauchtraining absolviert hat)
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Quelle: Copenhagen Fashion Week
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Sommertrend Shorts auf der Copenhagen Fashionweek

Shorts, Shorts und nochmal Shorts. Diesen Sommer war bereits klar, dass ohne sie gar nichts mehr geht. Und auch im nächsten Jahr dürfen wir getrost das ein oder andere Sommerkleid durch eine kurze Hosenvariante ersetzten. Von coolen Jeansshorts über volumige Styles mit Bundfalten, Taschen und Workwear-Details bis hin zu Nightwear-inspirierten Seidenshorts geht alles. Besonders lässig finde ich die Shorts von Karen by Simonsen, die hier zur tollen Lederjacke in Shiny-Optik kombiniert wurde. Und auch die Seidenshorts von Rützou finde ich wunderschön.
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Quelle: Copenhagen Fashion Week
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Prints auf der Copenhagen Fashionweek

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Millefleur und Schwarz-Weiß in vielen Varianten. Das waren die großen Druckthemen der Copenhagen Fashionweek. Während die Millefleurs vor allem auf Kleidern und Tops zu sehen waren, wurden die auffäligen Schwarz-Weiß Drucke auch auf Jacken und Hosen umgesetzt. Teilweise wurden verschiedene Schwarz-Weiß Drucke sogar miteinander kombiniert, so zeigten Stine Goya und Guldknappen traumhafte Varianten aus ornamentalen All-Overs mit Barock-Touch. Aber auch verwischte Effekte und grafische Prints waren stark vertreten und wurden meist mit schwarzen Unis kombiniert.
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Quelle: Copenhagen Fashion Week
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Parkas und Trenchcoats auf der Copenhagen Fashionweek

Auf der Copenhagen Fashioweek zeigten die Designer in der letzten Woche ihre Frühjahr/Sommer Kollektionen 2011. Und so habe ich die letzten Tage damit verbracht die Outfits unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, welche großen Tendenzen sich abzeichnen. Ein großes Thema bei Margit Brandt, By Malene Birger, Guldknappen und Co. ist ganz Klar der Trenchcoat und der Parka. Bei den Parkas war von sportlich coolen Varianten im Utility-Look bis hin zu aufwändig verarbeiteten Luxusausführungen mit Lederbesätzen alles mit dabei. Und auch der Trenchcoat zeigte sich in vielen Facetten, mal feminin und elegant, mal lässig und knöchellang oder in Form von Trenchkleidern wie hier von Minimarket und By Malene Birger. Hier dominierten ganz klar alle Farbnuancen Schlamm, Khaki, Beige und Grau. Wer also auf der Suche nach einer neuen Jacke für diesen Herbst ist der sollte ganz klar in einen Parka oder Trenchcoat investieren, denn von dem wird man bestimmt lange etwas haben.
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Bildquelle: Copenhagen Fashionweek
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Farbtrends 2010: Shades of White

Weiß ist eine Sommerfarbe, die nie aus der Mode kommt. Trotzdem sieht sie in diesem Jahr besonders schön und frisch aus. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir in diesem Jahr mit einer riesigen Palette an Weißnuancen verwöhnt werden. Sie dürfen untereinander gemixt werden und harmonieren besonders gut zu Accessoires in warmen Goldtönen. Am schönsten sieht Weiß natürlich im Sommer aus – zu brauner Haut und schönen Ledersandalen. Aber auch jetzt können wir Tuniken, Blusen und Longsleeves schon toll zu Jeans und Jodhpurhosen kombinieren. Nur mit dem flattrigen Sommerkleid müssen wir wahrscheinlich noch eine Weile warten…

Shades of White

Hier meine weißen Favoriten:




Die neuen Hosenformen

In der letzten Woche habe ich dank Berliner Fashionweek und Bread & Butter so viel gesehen, dass ich schon fast den Überblick verliere. Jetzt versuche ich aber mal aus meinem Gekritzel im Notizbuch, meinen Fotos und dem was ich noch im Kopf gespeichert habe zusammenzufassen. Da das Thema Hosen wahnsinnig spannend ist, fange ich damit auch gleich an. In Sachen Jeans haben mir eigentlich alle Firmen auf der Bread & Butter bestätigt, dass die Skinny am stärksten verkauft wird. Trotzdem sind die Boyfriends und skinny Boyfriends ein riesen Thema, und an der modebewussten Fashionweek-Besucherin habe ich auch selten Skinny, sondern eher Boyfriend entdeckt. Auf der Fashionweek selbt dominierte ganz klar die Bundfaltenhose. Edel in glänzenden Seidenstoffen oder Glitzeroptiken, cool mit tiefem Schritt und auf der Hüfte sitzend. Glanzleggings dürften sich so langsam verabschieden, dafür wird das Thema Leder immer stärker. Die Lederleggings hat eigentlich in fast keiner Kollektion gefehlt und dürfte im nächsten Winter somit ein wirkliches Key-Piece sein. Sowohl auf den Schauen, als auch getragen und auf der Bread & Butter habe ich viele „Jogginghosen“ gesehen. Nicht immer nur in Jersey oder Molton, teilweise auch in Satin- oder sogar Seidenqualitäten. Wichtiges Detail sind hier die Bündchen am Beinabschluss, und je nach Material können diese Hosen lässig zu Sneakern oder sexy zu High Heels getragen werden. Die wichtigste Aussage war für mich, dass das Hüftvolumen bleibt bzw. stärker wird - egal ob bei sportlichen, coolen, femininen oder eleganten Hosen. Bei Chinos, Jodhpurs, Sarouels und Boyfriends also auf jeden Fall zuschlagen. Ein super Styling macht hier übrigens Tatort-Komissarin Friederike Kempter vor.
Hosenformen
Alle Highlights findet ihr in unserem Fashion Week Special

Bread & Butter: Levi´s Herbst/Winter 2010

Levi´s Quelle: Styles you love

Auf der Bread & Butter führte mein erster Weg zu Levi´s. Da die Levi´s Jeans ist die Mutter aller Jeans ist interessiert es mich immer besonders, wie sich diese Kollektion weiterentwickelt. Natürlich wollte ich auch hier auf den Zahn fühlen, wie man für den nächsten Winter über die Positionierung von Skinny´s und Boyfriends denkt. (weiterlesen…)

Skinny or Boyfriend?

Skinny or boyfriend Dieser Frage werde ich am Mittwoch auf der Bread & Butter genauer auf den Grund gehen. Da gab es bei einigen großes Jubeln über eine Jeans, die endlich mal wieder bequem und cool aussieht, und da scheint sie auch schon wieder von der Bildfläche verschwunden zu sein. Ob die Jeansmacher wie Levi´s, Replay und Adriano Goldschmied noch auf Boyfriends setzen oder diese schon völlig abgeschrieben haben, werde ich nach der Bread & Butter wissen. Eins steht allerdings schon vor der Bread & Butter fest: Skinny ist wieder mehr als angesagt, und zwar noch extremer als je zuvor. Jeggings - eine Mischung aus Jeans und Leggings – entpuppen sich als wahres Must-Have der Saison (zumindest für die Glücklichen, die mit schlanken Einmeterfünfzig-Beinen ausgestattet sind). Also: Rauf aufs Laufband und rein in die Jeans. Wer schön sein will muss bekanntlich leiden, und da ich mir diese mehr als engen Jeans ultra unbequem vorstelle trifft das Sprichwort hier den Nagel wohl auf den Kopf.

Preview Mercedes-Benz Fashionweek Berlin: Stine Goya

Eigentlich im schönen Dänemark zu Hause, hat sich Stine Goya ganz zu meiner Freude entschieden ihre Kollektion für den nächsten Herbst bei uns zu zeigen. Nämlich auf der Mercedes-Benz Fashionweek in Berlin. Eigentlich ist sie Print-Designerin, deshalb waren die großrapportigen, farbenfrohen Drucke auch ihr anfängliches Markenzeichen. Von Jahr zu Jahr haben sich die Drucke aus ihrer Kollektion zurückgezogen, die Sommerkollektion 2010 beschränkt sich in Sachen Druck auf Batikoptiken, Farbverläufe und einige Pastell-Grafikprints. An Outfits zeigte sie uns Hosenanzüge und Overalls mit Jodphur-Details, feminine Minikleider mit Schulterbetonung und kurze, weite Faltenröcke. Ich bin gespannt wie Stine Goya uns im nächsten Winter einkleidet…

Stine goya Quelle: copenhagenfashionweek.com

Preview Mercedes-Benz Fashionweek Berlin

Mbfashionlogo 2010 summer Je näher die Mercedes-Benz Fashionweek rückt, desto mehr Designer entschließen sich jetzt noch kurzfristig ihre Kollektionen zu zeigen. Die Liste, die vor einigen Wochen die Namen der Designer verriet, die bereits zugesagt hatten sah meiner Meinung nach noch recht mau aus. Um so begeisterter bin ich jetzt, dass wir nun doch eine abwechslungsreiche Vielzahl an Designern sehen können. Viele ganz junge Hüpfer sind dabei, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere stehen. Ihre Kollektionen haben mich bereits jetzt in ihren Bann gezogen und ich bin mehr als neugierig auf die Präsentationen der Mercedes-Benz Fashionweek. Einige Highlights werde ich euch jetzt in den nächsten Beiträgen schon mal vorstellen, damit auch ihr schon mal anfangen könnt zu spekulieren, wer nach der Fashionweek einen Durchbruch schafft.

Carrera Vintage Sonnenbrillen





Natürlich gibt es auch im Jahr 2010 wieder einige Dinge, die ganz oben auf der „Braucht-man-unbedingt-Liste“ stehen. Ganz weit vorne wäre da die Carrera Sonnenbrille. Genauer gesagt die “Safari” oder “Champion” aus der Carrera Vintage Kollektion. Die Brillen gibt es unter anderem in Knallrot, Türkis und Weiß und sie haben eine unverwechselbare Form im Design der 80er Jahre. Eins dieser coolen Modelle, genauer gesagt die „PANAMERIKA 1“ schmückt das Gesicht von Alicia Keys in ihrem Video “Try Sleeping With A Broken Heart”. In den USA haben die Dinger bereits Kultstatus, in diesem Jahr werden auch wir definitiv nicht mehr um sie herum kommen. Zu der großen Fangemeinde der Carrera-Sonnenbrillen gehören unter anderem Model Daisy Lowe und Schauspielerin Taylor Momsen. (weiterlesen…)

Highlights im Dezember bei Streetrunway

Highlights Dezember

Das Jahr 2009 und damit 365 Tage voller Fashion sind zu Ende gegangen. Der Dezember stand ganz im Zeichen unseres Geschenketipp Adventskalenders. Es gab Fashion für Leseratten mit der Biographie Hungry von Crystal Renn und mit den Bildbänden von Dior und Chanel viel Sehenswertes. Der beliebteste Tipp war eindeutig der Schmuck von Tiffany & Co. für unter 100 Euro. Für die Liebhaber von ausgefallenem Schmuckdesign sind Achatketten, Vogelanhänger oder Klunkerringe und Löwenmäulchen besondere Hingucker. (weiterlesen…)

Bread & Butter Berlin 2010 – Architektur der Ausstellungsflächen

Bread&butter Quelle: Bread & Butter

Und ich dachte schon, ich muss mir für den Besuch der Bread & Butter im Januar die Heizdecke einpacken. Im Sommer war nämlich ein Großteil der Ausstellungsflächen nur überdacht, lag aber ansonsten komplett im Freien. Der Luna Park lockte die Besucher im Sommer zwar zum Chillen und Essen unter freiem Himmel an, im Januar hätte ich da allerdings eher auf meine Zwischenmalzeit verzichtet. Anstatt eines großen beheizten Zeltes gibt es jetzt eine temporäre Lösung, die architektonisch aber keinesfalls eine langweilige Standardinstallation darstellt. Viele Veranstalter hätten die Location Berlin Tempelhof wahrscheinlich wegen dem „Freiluftaspekt“ im Winter schon ausgeschlossen. Für die Veranstalter der Bread & Butter war das kein Ausschlußkriterium, sie haben eine tolle Lösung gefunden und beweisen damit mal wieder viel Kreativität und Mut neue Projekte anzupacken. Ulrich Weingärtner, Director Event Architecture der Bread & Butter GmbH, hatte vor allem die Faktoren hohe Funktionalität, Energieeffizienz und Wiederverwendbarkeit vorausgesetzt. Die Konstruktion aus Stahlrohren und Kunststoffplanen mit Luftkissenmembranen wurde in monatelanger Arbeit eigens für die Bread & Butter hergestellt, 90% davon sogar in Berlin. Die Firma die das Ganze kozipiert und realisiert hat ist System 180, ein Berliner Unternehmen, das sich auf die individuelle Umsetzung baukonstruktiver Lösungen für Architekturprojekte spezialisiert hat. In der Denim Base werden unter anderem Boss Orange, Diesel, CUSTO Barcelona, G-Star RAW und Levi´s ausstellen. Ich habe mittlerweile die Befürchtung, dass man aufgrund der super Wärmedämmung und Isolation zwar keine Heizdecken, dafür aber vielleicht einen kleinen Taschenventilator brauchen wird. Mal sehen was uns erwartet, ich bin auf jeden Fall schon mal sehr gespannt auf die Architektur, vor allem aber auf die neuen Kollektionen.

Bershka kommt nach Deutschland

(ohne Titel)Wann steht noch nicht fest, aber laut Textilwirtschaft sucht die spanische Inditex-Gruppe (Zara, Bershka, Massimo Dutti) nach geeigneten Ladenlokalen für das jüngere Konzept Bershka. Die Bershka Kollektion entspricht in Bezug auf die altersmäßige Zielgruppe in etwa der TRF Kollektion bei Zara. Die Qualität ist – wie auch bei Trf – nicht überragend, dafür stimmt aber der Preis. Um also mal ein Trendteil zu kaufen, bei dem man sich nicht sicher ist ob man es in der nächsten Saison auch noch tragen möchte, ist Bershka auf alle Fälle eine gute Alternative. Genau wie bei Zara werden Trends super schnell umgesetzt, so dass man dort relativ schnell fündig wird wenn man nach neuen Looks sucht.
Ich selbst habe bei Bershka schon Unmengen gekauft, leider neige ich bei günstigen Preisen auch gerne mal zu Spontankäufen, die dann samt Etikett im Kleiderschrank verkümmern ohne auch nur einmal ausgeführt zu werden. Sobald Bershka nach Deutschland kommt werden sich auf alle Fälle einige benachbarte Stores auf Einbußen gefasst machen müssen, denn die Bershka Designer haben die Nase in Sachen Trends auf jeden Fall ganz weit vorne. (weiterlesen…)

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