Label to watch: Minna

Minna Hinter dem Label Minna steckt die gebürtige Finnin Minna Hepburn, die es in gerade mal einem Jahr geschafft hat ihre Kollektion in die Läden von Harrod´s und Anthropology zu katapultieren. Ihre Philosophie nur organische, fair gehandelte und recycelte Materialien einzusetzen verhalf ihr sogar zum Sieg des British Fashion Council’s Eco Fashion Mentor Programme, und weil ihre Mode so fair, ökologisch und wunderschön ist scheinen ihr die weiblichen Fans die Kleider förmlich aus der Hand zu reißen. Hinter der Idee für ein eigenes Label steckt ihre Leidenschaft für das Sammeln alter Spitze und besonderer Vintage-Fundstücke wie Knöpfe, Stoffreste, und Broschen. Ihre aktuelle Sommerkollektion mit dem Titel „Sweet Summer Dreams“ ist leicht, verspielt und liebevoll Dekoriert mit eben diesen Schätzen, die sie mühsam auf antiken Märkten zusammengesucht hat. Die Leichtigkeit der Kollektion wird unterstrichen durch die zarten Farbtöne, die von Cremeweiß über Elfenbein bis hin zu pudrigen Nudetönen reichen. Jedes einzelne Stück der Kollektion ist liebevoll von Hand gefertigt, und zwar in Minna Hepburns Wahlheimat London. Wem der Weg zu Harrods zu weit ist, Minna hat auch einen eigenen Online-Shop.

Fendi Spring 2010

Fendi collage Seit diesem Frühjahr muß ich ganz klar sagen, dass die Fendi-Kollektion zu meinen absoluten Lieblingen der Saison zählt. Bisher habe ich dem Label eigentlich nie besondere Beachtung geschenkt - vor allem weil mir der Stil nicht wirklich zusgesagt hat. In dieser Saison ist das anders. Denn mit den pudrigen Farben und den liebevollen Details hat Karl Lagerfeld genau meinen Geschmack getroffen. Ich liebe die Kombination aus mädchenhafter Verspieltheit und femininer Zurückhaltung mit Retroeinflüssen, und fast jedes Teil der aktuellen Kollektion finde ich wirklich gelungen. Sie versprüht Leichtigkeit und so viel Positives, dass ich sie mir immer wieder ansehen kann. Dass sie finanziell nicht gerade erschwinglich ist stört mich dabei überhaupt nicht, denn ich finde bei tollen Kollektionen ist es wie mit Kunst. Man muß sie nicht unbedingt besitzen, um sich an ihr zu freuen. Hier habe ich trotzdem ein paar meiner Fendi-Highlights 2010 zusammengestellt, Träumen ist erlaubt.

Summer Denims

Light denims
Endlich haben wir die 20° Marke überschritten, und ich habe heute in dicker Jeans auf dem Fahrrad festgestellt: Mir ist warm. Klar, denn in der Sonne fühlen sich die 24° schonmal gerne nach hochsommerlichen 30° an. Aber auf coole Denims verzichtet man doch trotzdem ungern, deshalb habe ich mich mal nach ein paar Alternativen umgeschaut. Und da gibt es eine ganze Menge toller Jeans im Jodhpur- oder Haremsstil, wie die von Diesel zum Beispiel. Oder auch super leichte Jumpsuits, hier ein toller von Bash, aber auch bei Designers Remix und Essentiels Antwerp habe ich ein paar süße entdeckt . Ich selbst bin ein großer Kleiderfan, und auch da bin ich fündig geworden. Am schönsten finde ich süße Kleidchen im Hemdblusenstil aus lightweight Denims. Für Spagettiträger ist es zwar noch zu luftig (auch wenn das einige Mädels in der Stadt nicht zu stören scheint), aber das Trägerkleidchen von Rabens Saloner finde ich traumhaft schön. Also raus aus den dicken Denims und rein in die hauchdünnen Sommerqualitäten. Aber packt die Winter-Varianten noch nicht zu weit weg, am Wochenende soll es ja schon wieder mieses Wetter geben:-(

LOVEMILLA

Lovemilla LOVEMILLA ist das Label von Amélie Gillier aus Paris. Die Kollektion ist ein femininer Mix aus Vintage-Chic und modernen Elementen, ihr Markenzeichen sind die liebevollen Details und die harmonischen Zusammenstellungen. Ich bin von ihrem Stil ähnlich begeistert wie von dem von Dorothee Schumacher, auch wenn er um einiges romantischer und verspielter ist. Man spürt, dass sie mit ihrer Mode etwas sagen möchte. Dass sie uns beschenken möchte, und dass sie jedes einzelne Stück mit viel Liebe und Hingabe bis ins letzte i-Tüpfelchen entwickelt bis es stimmig ist. Der Dank für ihre Hingabe ist ihr Erfolg, denn mit ihrer Kollektion scheint sie nicht nur mich sondern viele andere gleichermaßen zu begeistern.

Bevor Amélie Gillier ihr Label LOVEMILLA gründete arbeitete sie übrigens gemeinsam mit dem Vater ihrer Tochter, dem Gründer vom Pariser Trendlabel Zadig & Voltaire, an der gemeinsamen Kollektion. Da sie dort aber die feminine und weiche Seite vermisste entschied sie sich ihr eigenes Ding zu machen und gründete ein Label, mit dem sie vor allem die Hingabe und Liebe zu ihrer Tochter Milla zum Ausdruck bringen konnte. Ich bin absolut begeistert von der Sommerkollektion und würde mir am liebsten jedes einzelne Teil in den Schrank hängen. Hier habe ich all meine Lieblingsstücke von LOVEMILLA für euch zusammengetragen, ihr werdet bestimmt genauso begeistert sein wie ich.

Farbtrends 2010 - Powder

Endlich schmilzt der Schnee vor meinem Fenster, und ich kann es kaum erwarten bis auf der Wiese die ersten Blümchen aus der Erde kommen. Je näher der Monat März rückt, desto besser wird meine Laune. Die Tage werden wieder länger, und ab und zu bekomme ich einen Anflug von Frühlingsgefühl. Zum Beispiel, wenn ich mir meine Collage mit den pudrigen Sommerfarben anschaue. Die bringen so viel Leichtigkeit und Optimismus rüber, dass ich am liebsten anfangen würde alles Dunkle aus meinem Kleiderschrank zu schmeißen. Wer mit knalligen Farben nicht so viel anfangen kann und so wie ich den skandinavischen Stil liebt, für den werden die Powder-Töne auch die Farben des Sommers werden. Besonders schön wirkt die Farbe natürlich auch auf leichten Qualitäten wie hauchdünnen Baumwollshirts oder Seidenkleidern
Powder

Hier habe ich euch ein paar schöne Dinge in Powder rausgesucht:




Farbtrends 2010 – Fresh Reds

Die Frühlingsgefühle kommen bei mir immer mit dem Blick auf die ersten Sommerkollektionen auf. Ganz unabhängig vom Wetter hebt sich meine Stimmung, wenn ich sehe, dass alles wieder pudriger, leichter, farbenfroher wird. In den letzten Tagen bin ich der Frage nachgegangen, welche Farben wir uns in diesem Jahr in den Kleiderschrank hängen sollten. Und damit sich jeder selbst sein Bild machen kann habe ein paar Collagen gemacht, die ich euch jetzt nach und nach vor die Füße werfen werde. Natürlich brauchen wir noch nicht direkt mit den hochsommerlichen Styles anfangen, aber ein wenig lebendiger und wärmer dürfen die Farben ruhig sein. Ich bin in diesem Jahr ein ganz großer Fan von allen pudrigen Nude-Tönen, aber auch die frischen Beerenfarben haben es mir angetan. Und mit denen möchte ich auch direkt anfangen, das ist zwar das sommerlichste aller Themen, aber irgendwie ist mir jetzt danach. Außerdem spricht nichts dagegen auch jetzt schon ein paar Accessoires oder Teile zu unseren noch notwendigen Winterklamotten zu kombinieren. Vielleicht bringt das ja was und der Sommer kommt schneller…
Fresh reds

und jetzt ab in den Kleiderschrank damit:




Schumacher Guerilla Couture

Guerilla Couture Quelle: Styles you love

Ich hatte gestern Morgen die große Ehre der erste Gast beim Event Guerilla Couture von Schumacher sein zu dürfen. Und was gibt es schöneres, als sich in einer wunderschönen, toll dekorierten Location bei leckerem Tee und kleinen Köstlichkeiten mal die komplette Schumacher Kollektion außerhalb des Laufstegs anschauen zu dürfen? Bei der Location handelt es sich um ein großzügig geschnittenes Loft am Prenzlauer Berg. Mit offener Küche, wo sogar für einen gekocht wird, mit tollem Bad und Schlafzimmer. Alles offen und mit durchdachtem Schienensystem durch Vorhänge beliebig abzutrennen. Extra für Guerilla Couture wurde das Loft, das eigentlich bewohnt ist, komplett umdekoriert. Überall sieht man tolle Bücher und Bildbände, die aus der Bibliothek von Schumacher stammen. Alles ist mit viel Liebe und Hingabe bis ins kleinste Detail durchdacht, von den Schumacher Papier-Servietten und Seifen bis hin zu den kleinen Schleifchen an den Satin-Kleiderbügeln. (weiterlesen…)

Preview Mercedes-Benz Fashionweek Berlin: Schumacher

Schumacher einladung Die Einladung, über die ich mich am allermeisten freue, ist die von Schumacher. Auch in diesem Jahr ist die Präsentation von Dorothee Schumacher die Eröffnungsshow der Mercedes-Benz Fashionweek. Was einst mit einer winzigen Shirt-Kollektion im Hotelzimmer-Showroom begann, ist mittlerweile zu einem der beliebtesten Events der der Berliner Modewoche geworden. Warum die Kollektion von Schumacher uns jedes mal aufs neue begeistert liegt auf der Hand: Sie weiß einfach, wie man Träume in Mode umsetzt. Ihre Outfits sind verspielt, ohne albern zu wirken, sie sind feminin und elegant, ohne dabei nur eine Spur langweilig oder spießig zu sein. Als ich mir das aktuelle Schumacher Faves Magazin angesehen habe, bin ich dort auf kein einziges Teil gestoßen, das mir nicht gefallen hätte.

Hier sind einige Bilder aus dem aktuellen Faves-Magazin Frühjahr/Sommer 2010, das ganze Heft könnt ihr euch auf der Schumacher-Seite ansehen oder dort bestellen. Ich freue mich jetzt schon riesig auf die Schumacher-Show am nächsten Mittwoch. (weiterlesen…)

Burberry Spring 2010 mit Emma Watson

Emma watson1 Unglaublich was ein Model, in diesem Fall Emma Watson für Burberry, verändern kann. Die Kollektion sieht jung aus, frisch und wirklich gelungen (letzteres natürlich nicht nur wegen Emma Watson). Wenn man sich die neue Kampagne auf der Seite von Burberry ansieht kann man wirklich meinen, es soll eine neue Zielgruppe angesprochen werden. Die gesichter wahnsinnig jung, die Musik laut und rockig. Ich bleibe dabei - jetzt umso mehr: Emma Watson hat sich ihren aktuellen Status als Stil-Vorbild absolut verdient.
Quelle: Burberry

Bread & Butter Berlin 2010 – Architektur der Ausstellungsflächen

Bread&butter Quelle: Bread & Butter

Und ich dachte schon, ich muss mir für den Besuch der Bread & Butter im Januar die Heizdecke einpacken. Im Sommer war nämlich ein Großteil der Ausstellungsflächen nur überdacht, lag aber ansonsten komplett im Freien. Der Luna Park lockte die Besucher im Sommer zwar zum Chillen und Essen unter freiem Himmel an, im Januar hätte ich da allerdings eher auf meine Zwischenmalzeit verzichtet. Anstatt eines großen beheizten Zeltes gibt es jetzt eine temporäre Lösung, die architektonisch aber keinesfalls eine langweilige Standardinstallation darstellt. Viele Veranstalter hätten die Location Berlin Tempelhof wahrscheinlich wegen dem „Freiluftaspekt“ im Winter schon ausgeschlossen. Für die Veranstalter der Bread & Butter war das kein Ausschlußkriterium, sie haben eine tolle Lösung gefunden und beweisen damit mal wieder viel Kreativität und Mut neue Projekte anzupacken. Ulrich Weingärtner, Director Event Architecture der Bread & Butter GmbH, hatte vor allem die Faktoren hohe Funktionalität, Energieeffizienz und Wiederverwendbarkeit vorausgesetzt. Die Konstruktion aus Stahlrohren und Kunststoffplanen mit Luftkissenmembranen wurde in monatelanger Arbeit eigens für die Bread & Butter hergestellt, 90% davon sogar in Berlin. Die Firma die das Ganze kozipiert und realisiert hat ist System 180, ein Berliner Unternehmen, das sich auf die individuelle Umsetzung baukonstruktiver Lösungen für Architekturprojekte spezialisiert hat. In der Denim Base werden unter anderem Boss Orange, Diesel, CUSTO Barcelona, G-Star RAW und Levi´s ausstellen. Ich habe mittlerweile die Befürchtung, dass man aufgrund der super Wärmedämmung und Isolation zwar keine Heizdecken, dafür aber vielleicht einen kleinen Taschenventilator brauchen wird. Mal sehen was uns erwartet, ich bin auf jeden Fall schon mal sehr gespannt auf die Architektur, vor allem aber auf die neuen Kollektionen.

Der neue Impressionen Katalog

Pünktlich vor dem 2. Adventswochenende schneit doch tatsächlich schon der Impressionen Katalog für den nächsten Sommer rein. Ich hab ihn dann doch schon mal durchgeblättert und direkt ein paar Dinge entdeckt, die man unbedingt braucht. Im Onlineshop gibt es die meisten allerdings noch nicht, ich wollte nämlich gerade die schwarze Ledertasche von Black Lily in meinen Edelight-Wunschzettel packen, habe sie aber nicht gefunden :-( (weiterlesen…)

Topshop Catwalk Trends Spring 2010

Ich nutze die frühlingshaften Temperaturen von fast 16° C mal für eine kleine Unterbrechung meiner Beiträge über Wintermäntel, Adventskalender und Co. und stelle euch stattdessen ein paar Frühlingstrends von Topshop vor. Softe Pastelltöne, verschwommene Electric-Prints, Graffitis und Kritzelmotive geben den Ton an. Aber auch Blockstreifen, Karos und Sportswear-Prints sind mit dabei und zeigen uns, was auf was wir uns in der kommenden Saison auf der High Street in London einstellen können. Und da werden wir wohl oder übel an dem ein oder anderen Bauchnabel nicht vorbeikommen, denn die Tendenz geht ganz klar zum Bauchfrei-Look. Da können wir alle nur hoffen, dass jede die diesen Trend mitmachen möchte vorher einen selbstkritischen Blick in den Spiegel wirft und sich selbst die Frage stellt: „kann ich das meinen Mitmenschen antun?“ Wer sich nicht sicher ist kann ja mal den Selbst-Test machen: Ein Oversized T-Shirt kurz über der Nabelhöhe abschneiden, zur lässigen Boyfriend-Jeans kombinieren und am besten mal irgendwo hin fahren, wo einen garantiert niemand kennt. Danach ist man auf jeden Fall schlauer. Ansonsten zeigt Topshop jede Menge neuer Jackentrends. Wichtig ist auf jeden Fall der ganze Oversized-Look, angefangen vom Light-Weight-Denim Parka über die Baseball-Jacke bis hin zum Blazer im 80s Look. Die Jeansjacke darf ruhig fantasievoll mit Badges und Ziffern verziert sein, die Bikerjacke kommt dieses Mal in Pastelltönen. Bei den Hosen überwiegt ganz klar die Jeans im lässigen Boyfriend-Cut, knöchellang, knielang oder als Shorts. Ich bin gespannt, was sich durchsetzen wird…
Topshop spring

Victor de Souza Lookbook

Ein Designer, von dem ich komischerweise noch nie etwas gehört habe, obwohl er der Kreativkopf hinter den meisten Outfits von Lady Gaga und Rhianna ist. Als ich mir die letzten Kollektionen angesehen habe ist mir dann aufgefallen, dass noch die aktuelle Herbst-Kollektion gar nicht so „Gaga“ war. Klar zeigt er auch hier schon, dass er ein großer Meister extravaganter Schnittkunst ist. Die Roben sehen aber noch nicht ganz so schrill aus, eher ein wenig nach Hoftracht, Burgfräulein oder First Lady beim Gala-Abend. Aber schon die Frühjahr Kollektion 2010 zeigt, dass Victor de Souza durch die Outfits für Lady Gaga seine wahre Stärke entdeckt hat. (weiterlesen…)

Paris Fashionweek: Stella McCartney

00020mAusnahmsweise wurde bei Stella McCartney mal ein wenig gerüscht. Für ihre Frühjahr/Sommer 2010 Kollektion gingen in Paris ein paar richtig schöne “Walle-Walle-Kleidchen” an den Start. Dieser verspielte Hippie-Look ist eigentlich gar nicht typisch für Stella, hat mir aber sehr gut gefallen. Den Gegensatz zu den fließenden Sommerkleidchen bildeten Outfits in aufgeräumter, cleaner Eleganz, für die Stella eigentlich bekannt ist. Sehr steif fallende Stoffe mit Glanzausrüstung gaben ein fast architektonisches Bild ab, die Schnitte wurden aber auch hier wieder aufgelockert indem sie die Volants als Thema aufgriffen. Neben Weisstönen in verschiedenen Facetten leuchteten die Kleider in Fuchsia, Rot, Königsblau und Gelb. Eine tolle Kollektion, die mich mal wieder nicht enttäuscht hat. Mehr zur Fashionweek könnt ihr hier lesen, meine Bildauswahl der Stella McCartney Show findet ihr auf der nächsten Seite.
Quelle: Style.com (weiterlesen…)

London Fashionweek: Burberry Prorsum

Wie verändert man einen Klassiker der nie fehlen darf, aber auch immer wieder neu aussehen muss? Die Frage beantwortete uns Christopher Bailey gestern bei der Burberry Prorsum Show in London. Für die Frühjahr/Sommer Kollektion 2010 wurde gedreht, geknotet und drapiert um dem Burberry-Trenchcoat ein neues Gesicht zu geben. Und auch die momentan nicht zu vernachlässigende Betonung der Schultern kommt nicht zu kurz. Hier meine Highligts der Show. Mehr Beiträge zur Fashionweek findet ihr hier


Quelle: Style.com

London Fashionweek: Paul Smith Women

Dandy, Afrika, Multicolor. Das sind wohl die drei Schlagwörter, die die Frühjahr/Sommer Kollektion von Paul Smith am besten beschreiben. Kräftige Farben zogen sich durch die komplette Kollektion. Mal als uni Hosenanzug in kräftigem Pink mit roter Weste und roten Schuhen, mal in Multicolor-Streifen. Afrikanische Einflüsse zeigten sich ganz klar im mittleren Teil der Kollektion durch Animal- und Ethno-Prints. Aber auch bei den ersten Outfits, die sehr nach Menswear aussahen, ließ sich Paul Smith von den Afrika Bildern des Fotografen Daniele Tamagni inspirieren. Hier insbesondere von den Kongolesischen Dandys, die sich „sapeurs“ nennen. Der Dandy-Look ist übrigens nicht mit dem momentan so angesagten Boyfriend-Trend zu verwechseln. Die Anzüge sind hier sehr auf Figur geschnitten, dafür bedient man sich der klassischen Anzugsstoffe der Herren.


Quelle: Style.com

London Fashionweek: Luella´s neue Interpretation der Fifties

Die Kollektion von Luella war für mich bisher mit Abstand die beste Show der Fashionweek. Ich habe ehrlich gesagt kein einziges Outfit gefunden, das nicht sehenswert wäre. Das ganz klare Thema für die Luella Spring/Summer 2010 Kollektion sind die 50er Jahre. An sich ist dieses Thema nicht mehr neu, aber Luella rückt Tupfen, Schleifen und Bubikragen in ein ganz neues Licht. Sie verbindet das Thema mit den neuen Silhouetten zeigt durch die Verschiebung des Volumens an andere Stellen einen völlig neuen Look. Ich könnte jetzt noch lange weiter schwärmen, aber am besten ihr schaut euch die Kollektion selbst an. Andere Beiträge zur Fashionweek findet ihr hier.


Quelle: Style.com

Wie maßgeschneidert für Carry Bradshaw

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Dieses süße, kitschige Kleid in Rosa sieht doch wirklich aus als wäre es eigens für Sex and the City Teil 2 kreiert. Als sich dieses Bild öffnete musste ich zweimal hinschauen, denn auf den ersten Blick hat meine Fantasie direkt Sarah Jessica Parker alias Carry Bradshaw in dieses Sahnebaiser gesteckt. Das Kleid wurde gestern von Luella auf der London Fashionweek präsentiert. Mehr zur Fashionweek findet ihr hier

Quelle: Style.com

London Fashionweek: Matthew Williamson

Nicht nur die Schuhe haben mir bei Matthew Williamson gefallen. Seine Kollektion war nach vielen anderen der New York und London Fashionweek mal wieder etwas Erfrischendes, was ich mir gerne angesehen habe. Und seine Kollektion war auch so gar nicht der Matthew Williamson der vergangenen Saisons (nicht dass mir seine bisherigen Kollektionen nicht gefallen hätten, aber diese hier war eben noch besser). Statt Hippie- und Ethno setzt er in diesem Jahr auf Hosenanzüge und Kostüme. Die Farbkombinationen sind genauso neu und ausgefallen wie die Drucke. So kombiniert er beispielsweise helle Okkertöne mit Sonnengelb und Pink, geometrische All-Over Prints werden tonig dunkelblau auf einem Hosenanzug mit ultra-enger, hochgeschnittener Hose umgesetzt. Das Spiel von Glanzeffekten dominiert die Kollektion, so blitzen hier und da folienartige Blusen in lila und nude hervor, selbst Leinen bekommt durch eine Spezialausrüstung einen satinartigen Glanz. Nach all dem, was ich bisher von der London Fashionweek gesehen habe eines meiner zwei Highlights (das zweite Folgt in Kürze). Alle Outfits der Matthew Williamson Kollektion findet ihr bei Style.com. mehr zur Fashionweek hier.


Quelle: Style.com

New York Fashionweek: L.A.M.B.

Es gab schon einige Kollektionen von L.A.M.B. Designerin Gwen Stefani, die mir durchaus gefallen haben. In diesem Jahr fand ich die Kollektion etwas chaotisch, a little bit of everything. Bei manchen Outfits hätte ich glatt vergessen dass es sich um eine Kollektion handelt, die auf der New York Fashionweek präsentiert wurde. Einige Teile hätte ich eher auf den Kleiderständern der Niedrigpreis-Boutiquen gesehen, so war mir der rockige Mix teilweise definitiv zu trashig. Zwischendrin habe ich dann immer mal wieder etwas gefunden, das mir gefallen hat. Z.B. die Jeansshorts mit Volumen oder die dreiviertel Jeans mit Bundfalten. Bei vielen Outfits wurde auf konfektionierte Beinkleidung gänzlich verzichtet, stattdessen kamen Spitzenstrumpfhosen und Bodys zum Einsatz. Da Gwen Stefani aber bestimmt ganz viel Rummel mit Zuma Nesta Rock Rossdale und Kingston James McGregor (so heißen ihre Söhne) hatte, verzeihe ich ihr in der Hoffnung, dass sie uns im nächsten Jahr wieder beweist dass sie es kann. Denn bei manchen Teilen haben wir es ja auch hier gesehen… Tägliche News zur Fashionweek bekommt ihr auch hier


Quelle: style.com. hier findet ihr auch die komplette L.A.M.B. Kollektion

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