Preview Mercedes-Benz Fashionweek Berlin: Lena Hoschek, Patrick Mohr & Michael Sonntag

Hoschek Quelle: Mercedes-Benz Fashionweek
Warum ich diese drei zusammen ankündige hat einen Grund: Die Kollektionen und Stilrichtungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Lena Hoschek macht „Pinup-Mode“, inspiriert duch Showgrößen der 40er und 50er Jahre. Aber auch ihre Leidenschaft für Rock n´Roll, Tattoos und Punk fließen in die Kollektion mit ein. Patrick Mohr macht Mode, die – wie ich finde – kaum tragbar ist. Sehr experimentell, unverwechselbar und mutig. Michael Sonntag, der im vergangenen Jahr von Susy Menkes hoch gelobt wurde, macht Mode die ich als tragbare Kunst bezeichnen würde. Tolle Schnitte mit ausgefallenen Details, wunderschön und außergewöhnlich. Er liebt es, mit natürlichen Materialien zu arbeiten, lässt aber als Kontrast immer wieder Technisches einfließen. Alle drei Schauen werde ich mir in der kommenden Woche in Berlin ansehen, ich bin jetzt schon gespannt, ob die Kollektionen für den nächsten Herbst/Winter genauso unterschiedlich sind.

Carrera Vintage Sonnenbrillen





Natürlich gibt es auch im Jahr 2010 wieder einige Dinge, die ganz oben auf der „Braucht-man-unbedingt-Liste“ stehen. Ganz weit vorne wäre da die Carrera Sonnenbrille. Genauer gesagt die “Safari” oder “Champion” aus der Carrera Vintage Kollektion. Die Brillen gibt es unter anderem in Knallrot, Türkis und Weiß und sie haben eine unverwechselbare Form im Design der 80er Jahre. Eins dieser coolen Modelle, genauer gesagt die „PANAMERIKA 1“ schmückt das Gesicht von Alicia Keys in ihrem Video “Try Sleeping With A Broken Heart”. In den USA haben die Dinger bereits Kultstatus, in diesem Jahr werden auch wir definitiv nicht mehr um sie herum kommen. Zu der großen Fangemeinde der Carrera-Sonnenbrillen gehören unter anderem Model Daisy Lowe und Schauspielerin Taylor Momsen. (weiterlesen…)

All you need in October





1. die neue Live-CD von Milow. Weil sie gute Laune macht, egal ob draußen die Sonne scheint oder die ersten Herbststürme wüten.

2. das schwarze Minikleid von Theory. Wenn sich das Wetter mal wieder nicht zwischen warm und kalt entscheiden kann kombinieren wir einfach mit Strumpfhose und Winterstiefeln oder Leggings und Ballerinas.

3. die Hausschuhe von Adelheid. Zumindest alle Fußbodenheizung werden ab jetzt Pantoffeln brauchen. Bei denen hier steigt zusätzlich die Vorfreude auf die Skihüttenzeit.

4. die Kalenderbibliothek von Moleskine für das Jahr 2010. Damit wir jetzt schon anfangen können uns alle wichtigen Termine für das nächste Jahr zu notieren. Bei so viel Farbe freuen wir uns doch ausnahmsweise mal über jeden neuen Termin, den es zu notieren gilt.

5. das Hemdblusenkleid von Et Vous. Weil es einfach großartig zu den neuen Biker-Boots aussieht und trotzdem ultra bequem und gemütlich ist.

6. die Lounge-Decke mit integrierten Ärmeln. Für alle, die wie ich ständig mit Laptop, Buch oder Zeitschrift auf dem Sofa rumhängen und sich über herunterrutschende Wolldecken aufregen.

7. die Daunenweste von Hollister. Weil sie so schön sportlich ist und warm hält.

8. der Gürtel von Kafe. Weil er einen selbst in Jeans und Longsleeve gut aussehen lässt wenn mal wieder alles ganz schnell gehen muss.

9. die Beinstulpen von Martin Pedersen. Weil das Ende der Kleider-Saison noch längst nicht in Sicht ist, wir aber trotzdem keine Lust auf kalte Waden haben.

10. das Strick-Stirnband von Topshop. Weil es nach 20er Jahre aussieht und wir auf diesen Look einfach Lust haben.

London Fashionweek: Luella´s neue Interpretation der Fifties

Die Kollektion von Luella war für mich bisher mit Abstand die beste Show der Fashionweek. Ich habe ehrlich gesagt kein einziges Outfit gefunden, das nicht sehenswert wäre. Das ganz klare Thema für die Luella Spring/Summer 2010 Kollektion sind die 50er Jahre. An sich ist dieses Thema nicht mehr neu, aber Luella rückt Tupfen, Schleifen und Bubikragen in ein ganz neues Licht. Sie verbindet das Thema mit den neuen Silhouetten zeigt durch die Verschiebung des Volumens an andere Stellen einen völlig neuen Look. Ich könnte jetzt noch lange weiter schwärmen, aber am besten ihr schaut euch die Kollektion selbst an. Andere Beiträge zur Fashionweek findet ihr hier.


Quelle: Style.com

Ein kleiner herbstlicher Vorgeschmack

Da ich mir nach den letzten schwül-heißen Tagen sowieso den Herbst sehnlichst herbei wünsche, macht der Vorgeschmack auf die kommende Saison um so mehr Spaß. Der 70s Bohemian Trend hält an - Gott sei dank. Nicht nur Kate Boswoth steht auf den Look der Siebziger, auch ansonsten scheint er regen Anklang zu finden, denn die Kollektionen vieler Brands und Designer verraten: Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Am schönsten finde ich die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten, die der Look zulässt. Egal ob man ein Minikleid mit blickdichten Strumpfhosen, Leggins oder über Jeans trägt, Zu flachen Boots oder High Heels - alles ist erlaubt und sieht auch noch toll aus. Wer nicht so tief in die Tasche greifen will kann auch aus wenig neuen Teilen einen großartigen Look zaubern. Mit Accessoires wie Gürteln und Haarbändern lässt sich schon viel machen, da braucht man nicht gleich die komplette Garderobe zu überdenken. Ich jedenfalls freue mich schon auf den Herbst. Am Ende einer Saison kann ich es immer kaum erwarten die neuen Teile zu kaufen - und dann natürlich auch zu tragen. Aber ich glaube wir werden uns noch gedulden müssen, der Sommer ist noch nicht fertig mit uns…
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Nicht ohne mein Haarband

Dass Haarreifen und Haarbänder zum aktuellen Look gehören ist kein Geheimnis mehr. Sie sind schließlich ein einfaches Accessoire um die Haare schnell zu bändigen. Wie man sie in Los Angeles trägt? Im absolut angesagten Hippie-Look natürlich - das heisst komplett über den Haaren und vorne in die Stirn gezogen. Dass dieses Accessoire einfach und kostengünstig an jedes Outfit angepasst werden kann und nicht teuer sein muss sehen wir hier auf den Party-Fotos aus dem L.A. Nachtleben von thecobrasnake.com: Nähkiste auf, farblich passendes Gummi rausholen, Knoten rein, fertig. Oder einfach aus einem alten T-Shirt in schöner Farbe einen Streifen rausschneiden. Dabei erinnere ich mich gerade, wie ich früher meine Haarbänder gemacht habe: Aus den etwas dickeren Nylonstrumpfhosen. Die gibt es ja auch in allen möglichen Farben.Wie ihr seht, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt - einfach mal ausprobieren und kombinieren - wer sich traut auch ruhig mal im angesagten Hippie-Look. Wer sich für das Nachtleben in L.A. interessiert, der findet übrigens auf der Seite von thecobrasnake.com absolut sehenswertes Bildmaterial.
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Alle Bilder von thecobrasnake.com

…auch schön: die Häschen-Variante
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C&A Fashion Show Winter 2008: Luxury

Wenn ich hier schreiben würde dass diese feminine Winterkollektion direkt von den Laufstegen in Mailand kommt, wäre bestimmt niemand überrascht. Aber so ist es nicht. Diese Styles werden wir im kommenden Herbst bei C&A kaufen können - zu ganz normalen und günstigen C&A Preisen. Beim Luxury Thema der Yessica-Linie ist der Einfluss der 40er Jahre offensichtlich, Weiblichkeit und Glamour werden perfekt ergänzt durch einen Hauch von Maskulinität. Fließende und verspielte Oberteile geben in Kombination zum Pencilskirt und zur Tweedhose im Menswear-Stil den einzigartigen Look der 40er authentisch wieder. Neben Grau-, Rosa-, und Biskuittönen liefert Tiefrot eine gewisse Dramatik, die perfekt zum Thema passt. Maskuline Tweedstoffe, glänzende Satins, flauschiger Kunstpelz und Feinstrick in Angora-Mohair-Mischung sind die Basis dieser Kollektion. Willkommen in der Welt des Art Déco.
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Windowshopping Paris - Replay

Woodstock Festival 2008 - und so könnte die passende Mode dazu aussehen: Blusentops und Tuniken in leichten Baumwollqualitäten mit Indien-inspirierten Prints und Verzierungen, Flare Jeans mit Bügelfalte und goldenem Ledergürtel. Die Schaufenster Deko erinnert an indische Tempel oder Esoterik-Shops, da steigt einem schon beim bloßen Hinschauen der Duft von Räucherstäbchen in die Nase. Ich persönlich hätte am liebsten sowohl die Klamotten als auch die Deko mitgenommen…
replay

What Comes Around Goes Around

Aus dem großen Vintage Shop in Soho entwickelte sich mit What Comes Around Goes Around 2006 zusätzlich eine eigene Kollektion - natürlich Vintage-inspiriert. Die langjährige Erfahrung mit der Auswahl der weltweit begehrtesten Vintage-Teile kommt jetzt der eigenen Kollektion zu Gute und verleiht ihr die besondere Handschrift.

Die Frühjahr/Sommer Kollektion 2008 lebt von globalen Einflüssen, wichtige Inspiration waren die Nomaden der späten 60er und frühen 70er Jahre. Die Kollektion spiegelt den glamourösen Bohemian-Style dieser Zeit wieder, vermischt mit Einflüssen aus Indien und Marokko, die vor allem durch ethnischen Drucke, Metallausschmückungen und Stickereien zur Geltung kommen. Wunderschöne Materialien wie Chiffon, Seidenjersey und Baumwoll-Voile wurden stark heruntergewaschen, um einen weichen Griff und die unverkennbare Vintage-Optik zu erzielen. Traumhafte Looks, die in meinen Augen Leichtigkeit und einen Hauch von Mädchenhaftigkeit ausstrahlen…

bei uns in Deutschland bekommt man die Kollektion exklusiv über Quartier de Luxe, reinschauen lohnt sich: