Quelle: Bread & Butter
Und ich dachte schon, ich muss mir für den Besuch der Bread & Butter im Januar die Heizdecke einpacken. Im Sommer war nämlich ein Großteil der Ausstellungsflächen nur überdacht, lag aber ansonsten komplett im Freien. Der Luna Park lockte die Besucher im Sommer zwar zum Chillen und Essen unter freiem Himmel an, im Januar hätte ich da allerdings eher auf meine Zwischenmalzeit verzichtet. Anstatt eines großen beheizten Zeltes gibt es jetzt eine temporäre Lösung, die architektonisch aber keinesfalls eine langweilige Standardinstallation darstellt. Viele Veranstalter hätten die Location Berlin Tempelhof wahrscheinlich wegen dem „Freiluftaspekt“ im Winter schon ausgeschlossen. Für die Veranstalter der Bread & Butter war das kein Ausschlußkriterium, sie haben eine tolle Lösung gefunden und beweisen damit mal wieder viel Kreativität und Mut neue Projekte anzupacken. Ulrich Weingärtner, Director Event Architecture der Bread & Butter GmbH, hatte vor allem die Faktoren hohe Funktionalität, Energieeffizienz und Wiederverwendbarkeit vorausgesetzt. Die Konstruktion aus Stahlrohren und Kunststoffplanen mit Luftkissenmembranen wurde in monatelanger Arbeit eigens für die Bread & Butter hergestellt, 90% davon sogar in Berlin. Die Firma die das Ganze kozipiert und realisiert hat ist System 180, ein Berliner Unternehmen, das sich auf die individuelle Umsetzung baukonstruktiver Lösungen für Architekturprojekte spezialisiert hat. In der Denim Base werden unter anderem Boss Orange, Diesel, CUSTO Barcelona, G-Star RAW und Levi´s ausstellen. Ich habe mittlerweile die Befürchtung, dass man aufgrund der super Wärmedämmung und Isolation zwar keine Heizdecken, dafür aber vielleicht einen kleinen Taschenventilator brauchen wird. Mal sehen was uns erwartet, ich bin auf jeden Fall schon mal sehr gespannt auf die Architektur, vor allem aber auf die neuen Kollektionen.