Vanessa Bruno: Französischer Clean-Chic

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„Paris – mon amour“ – so könnte man die Kreationen von Vanessa Bruno überschreiben. Denn man denkt beim Anblick der herrlich unkomplizierten Kollektionen unwillkürlich an französische Mode. Ihre raffinierten Schnitte, die gedeckten Farben und die außergewöhnlichen Details ergeben den typischen Pariser Stil, für den die Designerin bekannt ist. Dabei hat sie als Tochter eines dänischen Supermodels aus den 60er Jahren auch nordische Wurzeln. Das Mode-Gen bekam sie jedoch ebenso von ihrem Vater, dem Gründer des französischen Modehauses „Emmanuelle Khan“, vererbt. Unter diesen Voraussetzungen ist nachvollziehbar, weshalb sich Vanessa Bruno voll und ganz der Modewelt gewidmet hat und bereits mit 24 Jahren ihr eigenes Label gründete. Mittlerweile ist sie eine Größe in der Modebranche und sowohl Nicole Kidman als auch Charlotte Gainsbourg lieben ihre eleganten Schnitte und die schön drapierten Kleider aus luxuriöser Wolle und Seide.

In ihrer neuen Herbst-/Winter-Kollektion mischt sie gekonnt männliche Modernität mit femininen Akzenten und verbindet sie mit mädchenhafter Leichtigkeit. Androgyne Blazer im Herrenstil und weite Bundfaltenhosen aus Flanellstoffen treffen auf klassische Hemdblusen mit Smoking-Plastron. Dabei arbeitet die Französin auch mit optischen Effekten. Durch die farblich abgesetzten Knopfleisten sowie die tiefen V-Ausschnitte der fließenden Chiffon-Kleider betont sie beispielsweise die Vertikale ihrer Outfits. Kontraste dazu bilden die horizontalen Glanzstreifenapplikationen am Saum der gerade geschnittenen, schweren Wollmäntel. Kastenjacken mit großen Knöpfen heben die schlanke fließende Silhouette der Röcke hervor. Brunos hauchzarte Seiden-Kleider mit stilistisch angedeutetem Revers in der Front sowie die Jersey-Kleider in Glanzoptik und die zauberhaft leichten Tunika-Kleider mit grafischen Glitzerapplikationen vervollkommnen die aktuelle Herbst-/Winterkollektion, weil sie die nötige Lässigkeit in die sonst eher strengen und geradlinigen Entwürfe bringen. Insgesamt gehen auch bei ihren aktuellen Entwürfen wieder harte und weiche Materialien, Silhouetten und Farben eine gelungene Symbiose ein, so dass die französische Designerin ihrem Stil treu bleibt. Trés bon, Madame Bruno!

Bunte Schmucksteine und ausdrucksstarke Muster bei Max&Co. Fall/Winter 2013

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Ja, so langsam dürfen wir uns tatsächlich schon wieder dem Herbst zuwenden. Bei meinem letzten Shopping-Bummel in München ist mir vor allem die herrliche Kollektion von Max&Co. ins Auge gestochen. Besonders die kastigen Sweatshirts in Grau und Navy mit den fröhlich bunten Schmuckkrägen haben es mir angetan. Die farbenfrohen Schmucksteine tauchen auch auf Bindegürteln wieder auf, mit denen sich jedes schlichte Kleid aufpeppen lässt. In Form von funkelnden Blütenornamenten zieren sie zudem schlichte Cardigans und verleihen ihnen somit das besondere Etwas.

Auch die Stoffe der neuen Kollektion wecken meine Begeisterung. Im Vordergrund stehen die geometrischen und floralen Muster, die auf Kleidern, Tops und Hosen auftauchen. Egal ob in gedecktem Flaschengrün und Schwarz oder in knalligem Senfgelb – die auffälligen Brokatstoffe versprühen durch die Musterung und die Einarbeitung von Gold ungeheuer viel Glamour und Eleganz. Dieser Stil setzt sich auch in den schlichten Kleidern mit Faltenröcken fort, die jedoch aufgrund ihres Materials und der transparenten Oberteile keineswegs langweilig sondern vielmehr aufregend und interessant wirken. Schleifen und Ripsbänder dienen auf Kleidern und den langen Oberteilen mit fließenden Falten als strukturgebende Details und sorgen für mädchenhaften Charme.

Insgesamt haben die Designer des italienischen Modellabels Max&Co. alle modischen Register gezogen und eine absolut detailverliebte und außergewöhnliche Kollektion geschaffen.

Jungdesigner: Alice M. Huynh und ihre Kollektion “SEHNUCHT”

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Seit 2007 schreibt Alice M. Huynh auf ihrem Blog ‘I heart Alice‘ über ihre größte Leidenschaft, die  Mode. Jetzt hat die Fashionbloggerin und Modedesignstudentin ihren Worten auch Taten folgen lassen und ihre erste eigene Resort Kollektion auf den Markt gebracht.

“Sehnsucht” heißt das Erstlingswerk von Alice. Mit ihren Kreationen, die aus den unterschiedlichsten Materialien wie Neopren, Jaquard, Jersey und Nylon gearbeitet sind, möchte die Jungdesignerin dem Schillern und Glänzen dieses bittersüßen Gefühls Ausdruck verleihen. Die Stücke sind fast ausschließlich in Schwarz gehalten und werden durch raffinierte Details wie Cut Outs und Materialienmix sowie originelle Schnitte zu außergewöhnlichen Looks. Die Kollektion beeinhaltet sowohl Männer- als auch Frauenmode.

Wer sich auch im Bewegtbild einen Eindruck von Alice Kreationen machen möchte, für den haben wir hier das Image-Video zur Kollektion. In unserer Bildergalerie könnt ihr euch durch das Lookbook klicken.

Alice M. Huynh - SEHNSUCHT Resort Collection 2013/2014 from alicehuynh on Vimeo.

Bildquelle: Alice M. Huynh

Iris von Arnim: Reopening des renovierten Stores in Kampen auf Sylt

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Sanfter Nordseewind, den Sand der Dünen unter den Füßen, das Geschrei der Möwen und das Rauschen des Meeres in den Ohren, ansonsten Ruhe und Entspannung. Das alles verbindet Iris von Arnim mit Sylt, weshalb die Nordseeinsel zu ihrer zweiten Heimat geworden ist. Ihre Liebe zu diesem Ort zeigt die Designerin des deutschen Stricklabels, indem sie sich für den Küstenschutz der Nordseeinsel einsetzt. Denn zur Eröffnung des neu gestalteten Stores auf der Nordseeinsel hat Iris von Arnim einen limitierten Cashmere Pullover mit der blauen Kampener Flagge als Print-Motiv entworfen und spendet einen Teil der Erlöse dem Sylter Küstenschutz.

Dies liegt ihr besonders am Herzen, weil sie auf Sylt viele positive Erfahrungen gemacht hat - in Kampen Mitte der 70-ger Jahre ihre ersten Erfolge in der Modebranche feierte und hier vor 15 Jahren ihren Store eröffnete. Dementsprechend liebevoll und aufwändig wurde dieser Store nun renoviert und vergrößert. Er besticht jetzt durch außergewöhnliche Kunstobjekte sowie durch sein warmes und edles Interior Design. Das renommierte Stricklabel passt aufgrund seiner zeitlosen und innovativen Kollektionen sehr gut zum Stil der Insel. Denn wer möchte sich nicht bei dem kühlen Nordseeklima in wunderschön weiches und qualitativ hochwertiges Cashmere kuscheln und dabei perfekt angezogen sein! Dieser Meinung waren auch die 250 geladenen Gäste, die mit Iris von Arnim und ihrem Sohn Valentin das Reopening feierten. Darunter waren beispielsweise Karoline Herfurth, Lisa Tomaschewsky, Susann Atwell, Lisa Martinek und Marc Hosemann, die natürlich allesamt Iris von Arnim trugen.

Bildquelle: Iris von Arnim/Julian Faulhaber

Träume aus Porzellan - Schmuck von Vaporetta Berlin

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Lange Zeit war ich ein echter Accessiore-Muffel. Lieber habe ich mir noch ein tolles Oberteil für den nächsten Ausgehabend zugelegt, als in meinem Schmuckkästchen nach der Offenbarung zu suchen.  Doch seit Kurzem habe ich für mich entdeckt, dass edler Schmuck auch aus dem schlichtesten Outfit ein wahres Style-Highlight machen kann. Zum absoluten Hingucker avancieren die Schmuckstücke immer dann, wenn originelle Formen und außergewöhnliche Materialien aufeinander treffen. Gerade so wie bei dem innovativen Schmucklabel Vaporetta Berlin.

Bereits im Januar zeigte Designerin Isabella Pikart ihre geschmackvollen Kreationen im Rahmen der Fashion Week im Edged Showroom in der deutschen Hauptstadt. Zuletzt lud dann die Galerie Froschhammer & Rosenvogel anlässlich der Showroom Days während der vergangenen Berliner Modewoche zum Showcase von Pikarts neuster Schmuckkollektion „L’Histoire de Mimi Cri“.

Die außergewöhnlichen Ringe der Linie sind komplett aus Prozellan gefertigt. Die drei Modelle Pool Blue (azurfarben), Bicho (schwarzblau) und Ouro Branco (schneeweiss, partiell vergoldet) sind jeweils auf 32 Exemplare limitiert und handnummeriert. (weiterlesen…)

Verspielte Beachwear von Chiara Grassi

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Verspielte Rüschen auf den Trägern, zauberhafte Raffungen an den Oberteilen, filigrane Schleifen an den Höschen, farbenprächtige Prints… das Design der Beachwear von Chiara Grassi und ihrem Label Chérie’s Flakes erinnert ein wenig an die Siebziger Jahre, die Farbintensität hingegen scheint eine Hommage an die Fünfziger zu sein. Wir können gar nicht anders, als uns in diese Bademode der Mailänder Jungdesignerin zu verlieben! Sie gilt in ihrer Brache als echter Geheimtipp, weil es ihr mit ihren Entwürfen gelingt, italienisches Modegespür und zugleich mädchenhaften Reiz zu vereinen. Dabei merkt man, dass Chiara Grassi ihre Bikinis mit absoluter Leidenschaft entwirft.

Ihr Faible für Bademode wurde schon in ihrer Kindheit geweckt - beim Anblick der Bikinis ihrer Schwestern. Diese trugen während des Familienurlaubes in Cap d’Antibes Modelle, die mit Schleifen und fließenden Mustern verziert waren. Seitdem sammelt Chiara Grassi im Urlaub Impressionen, die sie quasi als Souvenir in ihren Entwürfen verarbeitet. So spiegelt sich das Lebensgefühl Ibizas beispielsweise im fuchsiafarbenen Leo-Print wider. Formentera hingegen setzt die Designerin in den liebevoll mit Perlen und Fransen verzierten Modellen aus Dammhirschleder um.

Das sieht doch nach einer Aufforderung aus, den Sommer am See, Meer oder im Freibad zu genießen.

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„Alpen Couture“: Trachtenmode von Wolfgang Joop

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Ja, ist denn schon wieder Wiesn-Zeit? Es sind zwar noch ein paar Wochen hin bis zum Beginn der schönsten Jahreszeit in München, dennoch stellte Wolfgang Joop bereits letzten Mittwoch seine Trachtenmode „Alpen Couture“ vor und weckte damit die Vorfreude auf die Volksfestzeit. In Kooperation mit dem hauseigenen Kreativteam hat er auch dieses Jahr wieder eine Trachtenkollektion für Galeria Kaufhof entworfen. Dabei setzt er nicht wie letztes Jahr auf das traditionelle Dirndl, sondern interpretiert Lederhose, Velourslederrock und mit feiner Spitze überzogenen Loden völlig neu. Denn er möchte traditionelle Trachtenmode mit modernen Elementen vereinen und dabei den persönlichen Stil seiner Trägerin unterstreichen. (weiterlesen…)

Papageien und Dschungelblüten bei Lala Berlin Spring/Summer 2014

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Leider ist das Leben kein Wunschkonzert, denn ansonsten würde ich mir jetzt einmal alle Teile der Lala Berlin Spring/Summer 2014 Kollektion wünschen, die in der vergangenen Woche im Rahmen der Fashion Week Berlin gezeigt wurden. Bei passenden Temperaturen wurde in den Opernwerkstätten Berlins eine tropisch inspirierte Kollektion gezeigt, in der bunte Papageien auf einen großrapportigen Blüten- und Blätterwald trafen.

Besonders gut hat mir nicht nur die Farbauswahl der neuen Lala Berlin Kollektion gefallen, sondern auch die Tragbarkeit der meisten Teile. Zu den aufwändig gemusterten Pullis, Jacken und Tops wurden nämlich ruhigere Unterteile wie schmale Röcke, fließende Hosen und Shorts kombiniert, die meist in Uni gehalten waren. Der tolle Mix aus körpernahen Silhouetten und kastig geschnittenen Oberteilen sorgte für Spannung in der Kollektion, wobei die Vielfältigkeit der Drucke und Musterungen auch so keinen Spielraum für Langeweile ließ. Meine Lieblinge: Der melonenfarbene Pulli mit bunten Musterungen und die All-Over Drucke mit tropischem Blätterwald und Haifisch-Ozean!

Schumacher Spring/Summer 2014: Comic Print meets Seidenbluse

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Wie in jeder Saison war auch dieses Mal die Schumacher Kollektion eines meiner Highlights auf der Fashionweek Berlin. Liebevolle Details, hochwertige Materialien und eine harmonische Farbauswahl machen die Pieces von Designerin Dorothee Schumacher immer zu tragbaren Lieblingsstücken, die elegant und lässig zugleich sind.

Dorothee Schumacher entwirft ihre Mode für starke und selbstbewusste Frauen, die Themen Weiblichkeit und Wohlfühlen stehen an oberster Stelle. So treffen für den Sommer 2014 körperbetonte Silhouetten auf kastige Shapes, fließende Seide auf kompakte Materialien und Volants auf Zips.

Die Spring/Summer 2014 Kollektion wirkt durch die auffälligen Comic- und Cartoon-Optiken besonders jung, Colourblockings und grafische Prints ergänzen dieses Thema. Dabei treffen harmonische Farben, unter ihnen Electric-Blue, kräftiges Rot und Orange auf warme Camel-Töne, Schwarz und Weiß. Knielange Röcke, Seidenshorts und Schlaghosen werden zu verspielten Blusentops, Blousonjacken und soften Strickteilen kombiniert, aber natürlich stehen auch fließende Seidenkleider und kragenlose Mäntel auf der Schumacher-Liste für den nächsten Sommer.

Ohne Metallic wird im nächsten Jahr wohl niemand mehr auskommen, allerdings ist es vor allem das Silber, das für Glanzpunkte auf dem Catwalk sorgte. Ganz verrückt bin ich schon jetzt nach den Plattform-Sandalen, die mit dicken Ziersteinen verziert in Silber erstrahlen. Ansonsten wurde gezeigt, wie die Schumacher Kollektion zu tragen ist: Pur und lässig, ohne viel Schmuck und Schnickschnack.

Bildquelle: StylesYouLove.de/magazin

Achtland - der schönste Neuzugang der Fashion Week Berlin

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Die Kollektion, die mich auf der Fashion Week Berlin bisher am meisten begeistert hat, war die von Achtland. Wunderschöne Farbverläufe, aufwändige Details und tolle Schnitte ließen gestern auf dem Runway im Kronprinzenpalais ganz viel Lust auf Mode aufkommen, denn so viel Gefühl für Proportionen und Farbharmonie bekommt man leider nicht bei jeder Show zu sehen.

Hinter Achtland stecken zwei junge Talente: Oliver Lühr, Kreativkopf des Labels und Thomas Bentz, der für den Managment-Part zuständig ist. Das Feingefühl für die perkten Schnitte hat Oliver Lühr nicht von ungefähr, der sympathische Designer durfte bereits im Team von Chloé und Balenciaga mitwirken. Stufenförmig aufgearbeitete Streifen aus transparentem Seidenchiffon sorgten für einen wunderschönen Dégradé-Effekt auf Jacken und Kleidern, farblich abgesetzte Blüten und grafische Elemente standen für Spannung und Gegensatz.

Die feminine Silhouette stand bei Achtland im Vordergrund und so wurden die meist knielangen Kleider schmal auf Figur geschnitten oder umspielten sanft die Taille. Kontrastierend zu den körperbetonten Silhouetten waren die Jacken, Mäntel und Tops, die mal zerbrechlich und transparent, mal kompakt und hart wirkten, kastig und oversized geschnitten. Das Spiel mit verschiedenen Farbigkeiten brachte für mich eine gelungene Leichtigkeit und Unbeschwertheit in den Look, die ich erfrischend, neu und inspirierend fand. Davon will ich noch ganz viel sehen und deshalb küre ich Achtland schon jetzt zur schönsten Neuentdeckung der Berlin Fashion Week!

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Ioana Ciolacu Miron gewinnt den Designer for Tomorrow Award by P&C

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Über die diesjährige Gewinnerin des Designer for Tomorrow Awards freue ich mich besonders, denn Ioana Ciolacu Miron, eine der fünf von Stella McCartney ausgewählten Finalistinnen, war von Anfang an meine große Favoritin. Gestern durfte ich die Gewinnerin sowie die anderen vier Finalistinnen und Schirmherrin Stella McCartney bereits treffen um mehr über den beliebten Nachwuchspreis zu erfahren, der in jedem Jahr von Peek & Cloppenburg vergeben wird. Die Jury war von der tollen Kollektion der gebürtigen Rumänin mit Wahlheimat London wohl gleichermaßen angetan und so darf sich Ioana in den kommenden Monaten über eine großartige Nachwuchsförderung freuen und ihre Kollektion im Januar 2014 in einer eigenen Runway Show präsentieren.

“Paradox” ist das Thema der Kollektion von Ioana Ciolacu Miron, in der sie versucht beide Seiten, die auch sie in sich vereint, zum Ausdruck zu bringen. “Ich bin beides, schüchtern und selbstbewusst - boyisch und feminin.” Und so treffen bei der 30Jährigen transparente und fließende Seidenstoffe auf kompakte Qualitäten, Feminine Volants auf hochgeschlossene Stehkragen und oversized Jacken auf sexy Hotpants. Die Kollektion ist innovativ, extravagant und dennoch tragbar - jedes Teil würde ich gerne in meinem Schrank haben. Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf die Kollektion, die Ioana im Januar 2014 auf dem Catwalk präsentieren wird.

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Accessoires-Designerin Susan Ibrahim designt für & Other Stories

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Seitdem das neue Label & Other Stories gelauncht wurde, steht es ganz weit oben auf der Liste der Lieblingslabels für Accessoires und Schuhe. Das Design ist innovativ und individuell und insbesondere die Schuhe bestechen durch Raffinesse und Details.

Für die kommende Fall/Winter Kollektion 2013 hat sich das Label nun die Accessoires Designerin Susan Ibrahim mit ins Boots geholt. Sie designte exklusiv für & Other Stories eine Pre-Fall/13 Capsule Kollektion mit Schuhen und Taschen. Die Designerin ist bekannt für ihr  zeitloses, klassisches Design, dass immer einen starken funktionalen Aspekt und Liebe zu Handarbeit und Qualität verfolgt. “Die zeitlosen Designideen von Susan Ibrahim, ihr Auge für die kleinen Details, sprachen und sofort an und haben sich für uns und unsere Kunden richtig angefühlt”, sagt Anna Teurnell, Kreativchefin von & Other Stories.

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Der nächste tolle Job für Cara Delevigne: die Mulberry Fall 2013 Kampagne!

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Sie hat die berühmtesten Augenbrauen seit Frida Kahlo und wird in England bereits als die nächste Kate Moss gefeiert: Cara Delevingne. Dieser Vergleich kommt nicht von ungefähr. Seit sie von der gleichen Modelagentur wie Kate Moss entdeckt worden ist, hat sie eine steile Karriere hingelegt. Den Durchbruch als Laufstegmodel schaffte Cara Delevingne 2010 bei der die Pre-Fall-Show von Burberry, danach folgten mehrere Kampagnen für das britische Label.

Seitdem reißen sich die bekanntesten Designer um das gefragteste Model der Stunde: Chanel, Oscar de la Renta, Jason Wu und Rag & Bone, Louis Vuitton, Dolce & Gabbana, Missoni, Fendi, Emilio Pucci, Mary Katrantzou, Acne und Burberry Prorsum … um nur die wichtigsten zu nennen.

Nun ist Cara Delevigne auch noch das Gesicht der neuen Herbst/Winter-Kampagne 2013/14 von Mulberry. Dabei scheint die junge Schönheit einem opulenten Märchen entsprungen. Sie posiert mit echten Eulen auf einem Baum mit blumengeschmückten Zweigen. Als Location für die atemberaubenden Bilder wählte Emma Hill, Kreativdirektorin von Mulberry, ein altes Herrenhaus in Oxfordshire, da die behagliche englische bäuerliche Landschaft sie zu der Herbst/Winter-Kollektion 2013/14 inspirierte. Weil Cara „schön, unerschrocken und britisch“ ist, verkörpert sie laut Hill als Kampagnenmodel perfekt das neue Konzept.

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Bildquelle: Mulberry

Jason Wu ist der neue Designer von BOSS Womenwear

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Hugo Boss geht neue Wege. Nachdem das deutsche Traditionsunternehmen erstmalig nicht im Rahmen einer Show zur Fashion Week in Berlin präsentiert, gibt es auch Neuigkeiten im Kreativbereich von BOSS Womenswear. Jason Wu, der derzeit in New York lebt und dort bereits seit Jahren erfolgreich seine eigene Linie präsentiert, wird ab dem 15. Juni 2013 Artistic Director für die BOSS Womenswear Kollektion und ein Designatelier in New York aufbauen. Der 30-jährige, gebürtige Taiwanese, der 2007 sein eigenes Label Jason Wu gründete, übernimmt damit die kreative Verantwortung für sämtliche produkt- und imagerelevanten Aspekte der BOSS Womenswear- und Accessoirekollektion.

Die Kollektionen von Wu sind clean, feminin und setzen auf Understatement. Aspekte, die auch für den Stil von Boss maßgeblich sind. Die erste gemeinsame Kollektion wird zur Pre-Fall 2014 vorgestellt. Die Fall/Winter Kollektion wird dann während der New Yorker Fashion Week im Februar 2014 im Rahmen einer Fashion Show gezeigt. Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Zusammenarbeit und eventuell auch auf einen neuen Stil im Hause Boss.

Entdeckung! Denimshorts & Nieten-Looks von RUNWAYDREAMZ

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Aktuelle Ethnos-Prints und auffällige Nieten treffen auf cooles Leder und lässige Denim-Looks - Beim Streetwearlabel RUNWAYDREAMZ geht es um aufwändig verzierte und aufsehenerregende Denim-Styles, die nach Peace, Love und jeder Menge Rock’n Roll aussehen. 1999 von Designer Christian Yasser Massuh ins Leben gerufen, hat sich das Label mittlerweile zu einer absoluten Trendmarke entwickelt, die sich auch unter den Promidamen Hollywoods großer Beliebtheit erfreut. Star-Stylistin Rachel Zoe wählte die Jeansshorts im Amilook von RUNWAYDREAMZ 2011 sogar unter die Top Ten ihrer ‘Perfectly Patriotic Pieces’.

Die lässigen Highwaistshorts sind auch wirklich ein Highlight unter den Kreationen des Labels. Ob als zerschlissene Denim-Hotpants, Shorts im Ethno-Look oder in ausgefallener Batik-Optik, die kurzen Hosen sind für diesen Sommer ein absolutes Must-Have. Jedes der Stücke ist übrigens handgefertigt.

In unserer Bildergalerie findet ihr das aktuelle Lookbook von RUNWAYDREAMZ:

Bildquelle: RUNWAYDREAMZ

HALLHUBER Pressday Fall/Winter 2013

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Auch wenn sich die Farben so langsam wieder ein wenig zurückziehen, langweilig wird es im Herbst modemäßig trotzdem nicht werden. Für spannende Optiken sorgen nämlich jede Menge Drucke, Jacquard-Muster und abwechslungsreiche Strukturen. Diese Tendenz lässt sich auch in der HALLHUBER Kollektion für den Herbst 2013 finden, die ich mir vor einigen Wochen auf dem Pressday in München angesehen habe.

Die reichen Verzierungen wie Perlen- und Paillettenstickereien überdauern glücklicherweise auch den nächsten Winter und zieren bei HALLHUBER Ausschnittkanten, Schultern und Ärmel. Am allerbesten haben mir die verschiedenen Musterungen gefallen, die in Form von Jacquard-Geweben und Drucken vor allem auf Hosen und Röcken umgesetzt wurden. Auch die Kombination von sportlichen Schnitten und besonderen Details wie Schmucksteinen, Ziernähten oder Lurexfäden macht schonmal Lust auf den nächsten Winter, kastige Tops und Mäntel bringen einen Hauch Sixties in die Kollektion. Aber auch Ethno-Einflüsse wurden aufgegriffen und so gilt meine besondere Vorfreude einer blauen, kragenlosen Jacke in leuchtendem Ethno-Muster:

Bildquelle: Anne Höweler

Farbenfrohes Taschenglück von MCM // Kooperation mit Craig & Karl

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Zwischen jeder Menge Neuigkeiten in Schwarz-Weiß gibt es Gott sei Dank auch noch farbige Überraschungen. Die neue Design-Kooperation zwischen dem Taschenbrand MCM und dem Pop-Art-Duo Craig & Karl zum Beipsiel, die an guter Laune und Knalligkeit wohl kaum zu übertreffen ist.

Schon seit einigen Saisons hat das münchner Luxustaschen-Label geschafft, was gar nicht so einfach ist: Sich freizuschwimmen vom angestauben Image einer Marke, deren Reisegepäck vorzugsweise von der gut betuchten Dame jenseits der 50 bevorzugt wird. Die neuen Kollektionen sind jung und auffällig, bestechen nicht nur durch das typische MCM-Logo sondern eben auch durch immer neue Details und Farbigkeiten.

“Eyes on the Horizon” heißt die neue MCM Kollektion, die in Zusammenarbeit mit dem Künstlerduo Craig & Karl entstanden ist und so die Brücke zwischen Kunst und Mode schlagen soll. Der heiß geliebte MCM Rucksack wurde so genauso mit Palmen und Augenpaaren in Pop-Art-Optik geziert wie Geldbörsen, Clutchbags und Schlüsselanhänger. Nice!

Es wird Sommer mit Hoss Intropia

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Hoss Intropia ist ein Label, in das ich mich von der ersten Minute an verliebt habe. Ein entspannter Look mit einer gewissen Leichtigkeit, der aber immer auch feminin und edel wirkt. Die Kleider aus Spitze und Seide, die harmonischen Drucke und die fließenden Sommerhosen muss man einfach lieben, denn jedes einzelne Teil ist so besonders, dass man es eigentlich einfach im “Barfuß-Look” tragen kann.

Wem die Kleider und Mäntel ein wenig zu teuer sind, der sollte sich trotzdem mal durch die Accessoires klicken. Denn von tollem Haarschmuck über die typischen Hoss Intropia Ketten gibt es hier jede Menge kleiner Kostbarkeiten zu entdecken, an denen man eigentlich nicht vorbeikommt. Hier sind meine Lieblings-Looks von Hoss Intropia für den Sommer 2013:

Bildquelle: Hoss Intropia

Cara Delevigne im Kampagnenvideo von Zara trf

Wenn der Sommer nicht so recht will, müssen wir halt am Rechner in die Traumwelt eintauchen. Immer wieder gut funktioniert das mit dem Kampagnenvideo von Zara trf, in dem Cara Delevigne - zauberhaft wie eh und je - mit zerzausten Haaren und Engelsgesicht die Sommerkollektion der jungen Zara-Linie präsentiert. Aber so schön dieses Video auch ist, den Sommer hätte ich trotzdem gerne so langsam mal live hier in Deutschland …


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Meisterwerk von Raf Simons: Die Dior Cruise Collection 2014

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Was Raf Simons kreiiert gefällt, das zeigen nicht nur vergangene Kollektionen von Jil Sander sondern auch seine “Werke” für das Modehaus Dior. Jubelrufe hat er sich auch für die Dior Cruis Collection 2014 verdient, die am Wochenende im Hotel de Paris in Monaco präsentiert wurde.

Die Eleganz Diors wurde gepaart mit einem Hauch Sportlichkeit und Verspieltheit, leichte und kräftige Farben wurden miteinander gemixt und auch bei den Silhouetten setzte Raf Simons auf Dynamik: Lange Kleider bekamen durch Reißverschlüsse, kontrastierende Einsätze oder farbige Spitzen-Details jede Menge Spannung, bauchfreie Tops wurden zu weit fließenden Hosen kombiniert, die so herrlich nach Riviera-Feeling und Sommerurlaub aussahen.

Langeweile hatte in der Dior Cruise 2014 Collection auf jeden Fall keinen Platz, selbst zarte Spitzenblusen ließen dank zarter Transparenz Raum für Spannung. So blitzten hier kleine Tops in knalligem Orange durch, Streifen-Bordüren und knallige Kontraste, die mal als asymmetrischer Einsatz und mal als Accessoire wie Tasche oder Tuch zum Einsatz kamen, begeisterten ebenfalls.

Ein Hoch also mal wieder auf Raf Simons, der es wie kaum ein anderer versteht, einer Kollektion mit seiner unverkennbaren Handschrift Spannung und Dynamik einzuhauchen, ohne sie zu entwurzeln.

Bildquelle: Getty Images

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