Styles you love auf der Fashionweek Berlin Juli 2011

Die Berliner Fashionweek liegt mittlerweile zwei Wochen zurück, die Eindrücke, Inspirationen und Informationen sind aber noch lange nicht alle aufgearbeitet. Das speichern und analysieren so vieler Kollektionen und Events braucht Zeit, und deshalb werdet ihr immer wieder einen Nachtrag zur Fashionweek bekommen.

Dieses Mal wurde ich von Susan nach Berlin begleitet, die mich fleißig beim Schreiben und Fotografieren unterstützt hat. Das Chaos in unserer wunderschönen Bleibe wurde von Tag zu Tag größer, denn Zeit zum Wegräumen gab es nicht und die Zeitschriften- und Prospektberge wuchsen stetig an. Worüber wir beide uns - neben all den tollen Schauen - am meisten gefreut haben, war alt bekannte Gesichter wiederzusehen und neue kennen zu lernen.


Quelle: Styles you love

DIE MODE
In Sachen Farbigkeit wurden wir von ultra kräftigen Farbnuancen bis hin zu Neons überrascht, die in einigen Kollektionen auftauchten und überall so neu und schön kombiniert wurden, dass sie der Weichheit und Weiblichkeit der Kollektionen keinen Abbruch taten. Von Grün über Blau bis hin zu den dominierenden Pink-, Rot- und Koralltönen leuchteten die Farben, aber auch Weiß und helle Nudetöne waren stark vertreten. Weiblichkeit, fließende Silhouetten und komplexe Schnitte standen im Vordergrund, und sowohl die etablierten Deutschen Labels als auch die Jungdesigner wie Perret Schaad und Hien Le haben bewiesen dass sie die Schnittkunst beherrschen und das Spiel mit Materialien und Farben lieben. Für mich ist “Mode - Made in Germany” bei dieser Fashionweek noch ein Stück bedeutsamer geworden, und dass dies nicht nur bei mir der Fall ist war an der starken Resonanz der Presse zu spüren.

DIE HIGHLIGHTS
Zu meinen ganz persönlichen Highlights gehörten natürlich auch die Interviews mit Dorothee Schumacher, Karlotta Wilde und Saena Chun. Und ich glaube ich spreche auch im Namen von Susan wenn ich sage dass wir trotz der allgegenwärtigen Hektik auch eine Menge Spaß hatten. Bei den Lieblingskollektionen waren Susan und ich uns auch einig, denn bei Schumacher, Dawid Tomaszewski und .Dimitri war die Begeisterung wohl am größten.

DIE PROMIS

Und was meiner Meinung nach auch mal gesagt werden muß: Wir haben zwar nicht die Promidichte von New York und müssen so halt auch mal mit weniger wichtigen Promis in der Frontrow vorlieb nehmen, aber auch wir haben ein paar echte Stars. Karoline Herfurth, Jessica Schwarz und Franziska Knuppe zum Beispiel, oder Heike Makatsch. Aber auch Boris Becker mit seiner Lily gehört halt zu Deutschland - und ich weiß gar nicht warum wir Deutschen unsere “Stars” oft so belächeln. Die US Stars sind oft auch nicht unsterblich, sie sind halt nur Amerikaner.