Schumacher Guerilla Couture

Guerilla Couture Quelle: Styles you love

Ich hatte gestern Morgen die große Ehre der erste Gast beim Event Guerilla Couture von Schumacher sein zu dürfen. Und was gibt es schöneres, als sich in einer wunderschönen, toll dekorierten Location bei leckerem Tee und kleinen Köstlichkeiten mal die komplette Schumacher Kollektion außerhalb des Laufstegs anschauen zu dürfen? Bei der Location handelt es sich um ein großzügig geschnittenes Loft am Prenzlauer Berg. Mit offener Küche, wo sogar für einen gekocht wird, mit tollem Bad und Schlafzimmer. Alles offen und mit durchdachtem Schienensystem durch Vorhänge beliebig abzutrennen. Extra für Guerilla Couture wurde das Loft, das eigentlich bewohnt ist, komplett umdekoriert. Überall sieht man tolle Bücher und Bildbände, die aus der Bibliothek von Schumacher stammen. Alles ist mit viel Liebe und Hingabe bis ins kleinste Detail durchdacht, von den Schumacher Papier-Servietten und Seifen bis hin zu den kleinen Schleifchen an den Satin-Kleiderbügeln. Am besten haben mir die tollen schwarz-weiß Fotografien gefallen, alles Momentaufnahmen, die bei der letzten Fashionweek backstage vor der Show geschossen wurden. Eigentlich dachte ich ja ich hätte nach den vielen Messe- und Fashionweek Tagen erstmal genug von der Mode. Bei Schumacher habe ich mich dagegen richtig erholt, es war wie Urlaub durch die Kollektion zu schauen. Die Farbharmonien, die Stoffe, die vielen kleinen Details, die Schumacher eben ausmachen. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich habe noch nie so viel Freude dabei empfunden, eine Kollektion anzuschauen. Bei Guerilla Couture geht es aber nicht nur darum, in einem entspannten und sehr persönlichen Ambiente in Ruhe alles anschauen zu können. Mit gut geschultem Blick werden von Stylisten die richtigen Outfits für einen rausgesucht und kombiniert. Anprobieren darf man im Schlafzimmer des großzügigen Lofts, wo neben dem Kleiderständer auch Gürtel und Taschen liebevoll auf dem Bett dekoriert werden. Ich bin sowieso ein riesen Fan von Dorothee Schumacher´s Mode, muss aber jetzt sagen dass es nochmal schöner ist die Sachen zu tragen. Die Stoffe sind wie eine zweite Haut, umspielen den Körper und holen einfach das Beste aus einem raus. Die Möglichkeit von Kopf bis Fuß zu probieren was einem gefällt, von den Schuhen bis hin zum Gürtel, ist wirklich einzigartig gewesen. Und was mir am besten gefallen hat: Es war alles sehr persönlich, wahnsinnig sympathisch und an keiner Stelle aufdringlich. Natürlich hätte ich die Outfits so gut wie alle gekauft, wenn ich nicht ein Budget einzuhalten hätte. Ganz widerstehen konnte ich natürlich nicht, soviel sei gesagt. Schumacher Guerilla Couture bleibt noch bis Mitte Februar in Berlin, danach geht es weiter. Quer durch Deutschland und rund um den Globus. Immer an besonderen und geheimen Orten, die nur eingeladene Gäste erfahren. Für mich war es eine Mode-Erlebnis der ganz besonderen Art.