Ethnische Ikat-Prints

Diese ethnischen Druckmotive hat man in den Herbst-Winter-Kollektionen 2007 bei Balenciaga, Armani und co. gesehen, jetzt haben sie auch ihren Platz in den Kollektionen von Zara, Topshop und Forever 21 eingenommen. Und da dachte ich es schadet ja nicht, mal etwas mehr Hintergründe über den Ursprung und die Tradition der Ikat-Technik zu erfahren. Schließlich sollte man immer wissen, was man so am Körper trägt, und wo dieser Trend herkommt.
Ikat-Muster sind Webdessinierungen mit geometrischen, verzogenen oder ausgefransten Konturen indonesischer Herkunft, hergestellt mit Hilfe von partiell gefärbten Garnen. Beim Stoffdruck sind die feinen Fäden nur schlecht simulierbar und deshalb selten. Das Ikat-Muster in der ursprünglichen Optik ist daher eine Technik, die auch durch den besten Druck nicht imitiert werden kann und dadurch an Prestige gewinnt. Das Garn wird vor dem Weben - wieder durch Abbinden - nur stellenweise gefärbt. Die Farbe verläuft etwas, so daß die Ränder des Musters in Schußrichtung etwas verlaufen, in Richtung der Kette aber klar sind. Die Technik erscheint einfach, erfordert aber viel Hantieren mit Linealen, Abbindegarn und Pinseln für den Farbauftrag. So - ich hoffe wir haben jetzt alles unser Fachwissen der Textilkunde etwas erweitern können. Wer jetzt Lust auf indonesische Tradition bekommen hat, der wird bei Topshop, Forever 21 und La Redoute fündig. Aber egal in welchem Shop ihr stöbert, eigentlich findet man die Motive mittlerweile fast überall…
ikat






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4 Kommentare

  1. kathrynsky sagte am 14. Juni 2008 um 21:48

    ich find so prints nur an dunkelhaarigen toll… weiß auch nicht warum, weil ich find sie selbst auch soooo schön! ;-)

    ich hab übrigens dreimal einen link in meinem blogroll zu dir…. hahaha, muß ich mal ändern, einmal reicht doch, oder? ;-)

  2. Ida sagte am 14. Juni 2008 um 22:12

    Ich mag ethnische prints sehr gern - normallerweise sehen sie teuerer aus, als sie sind, und das ist gut, oder?:) Ausserdem passen sie perfekt zur Sommer-gebräunte Haut, denke ich.

    P.S. Danke vielmals für deinen lieben Kommentar! Du bist wirklich mutig - ich kürze nichts:) Keine Ahnung warum, vielleicht habe ich Angst, dass die Klamotten kaputt gehen. Deswegen aber habe ich schon große Respekt vor dir:))

  3. Anne sagte am 21. Juni 2008 um 14:09

    @Kathrynsky: Den Tick habe ich auch, das ich bei vielen Sachen denke, die sehen nur an Dunkelhaarigen Frauen gut aus. Ist auch leider oftmals so … Gut dass es sowas wie Haarfärbemittel gibt, da kann man die Farbe dann je nach Trend anpassen (bin ich allerdings nicht mutig genug)

  4. styles you love - London Fashionweek: Ashish sagte am 23. Februar 2010 um 20:29

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