Designerportrait: Sophia Kokosalaki

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Dass die Kleider der Designerin Sophia Kokosalaki aussehen, als wären sie für Göttinnen (oder Diane Kruger) gemacht, ist kein Zufall. Gebürtig stammt die Designerin nämlich aus Athen, wo sie wahrscheinlich schon in frühester Kindheit im Geschichtsunterricht jede Menge Input für ihre Kollektionen bekommen hat. Egal ob in ihrer eigenen Kollektion “Sophia Kokosalaki”, ihrer Zweitlinie “Kore” für den Onlineshop Asos, der Diesel Black Gold Linie oder ihren Brautkleidern für Net a Porter - überall sieht man den griechischen Einfluss in Form von asymmetrischen Schnittführungen, Drapierungen und fließenden Stoffen.

Sie ist ein wirkliches Ausnahmetalent mit einem Sinn dafür, was uns schöner macht. Dabei kam die 40jährige Griechin erst über einen kleinen Umweg zum Modedesign. Sie entschied sich nämlich nach der Schule erstmal für ein Literaturstudium, das sie auch beendete. Ein Studium am Central Saint Martins College in London wurde angeschlossen, und kaum hatte sie dieses beendet, gründete sie ihr eigenes Label. Seit 2009 ist sie nicht nur der Chef ihrer eigenen Kollektion, sie ist auch für die Diesel Black Gold Linie verantwortlich. Dieser hat sie das Jeans-Immage von Renzo Rosso bereits erfolgreich ausgetrieben, indem sie anderen Materialien den Vortritt lässt und futuristische Materialien mit weichen Silhouetten in Einklang bringt. Sophia Kokosalaki lebt und arbeitet zwar in London, dennoch zeigt sie ihre Kollektionen auf der Fashion Week Paris. Diese Entscheidung ist gut, denn da passt ihre feminine, fließende und glamouröse Mode auch viel besser hin. Im Oktober wird die Griechin dort ihre Spring 2013 Kollektion präsentieren, ich bin gespannt mit welchen Farbigkeiten sie die modernen Göttinnen 2013 beglücken möchte.